Beeindruckender Besuch in Höxter

Ein starke Frau, die ihre Courage mit dem Leben bezahlt hat, durften wir am Wochenende kennenlernen. Am Samstag waren wir zu Gast in Höxter im Anja Niedringhaus-Forum. Die Fotojournalistin, die aus Höxter stammt, hat vor allem in den Krisengebieten dieser Welt fotografiert und ist im April 2014 mit 48 Jahren einem Attentat in Afghanistan zum Opfer gefallen.

Empfangen wurden wir von einigen Zontians des befreundeten Clubs in Höxter. Nach der Begrüßung durch deren Präsidentin Annette Finkeldei gab Karin Sielemann uns einen Einblick in das Leben und Wirken von Anja Niedringhaus, die unter anderem für die internationalen Agenturen EPA Images und AP gearbeitet hat. Dabei wies sie auch auf den besonderen Blick der Höxteranerin auf die Menschen hinter der Frontlinie hin, der ihre Fotos auszeichnet. Im Gedächtnis bleibt uns neben den ausgestellten Bildern besonders das Zitat von Anja Niedringhaus: „Wenn ich es nicht fotografiere, wird es nicht bekannt.“

Berührt hat uns zudem die aktuelle Fotoausstellung „1/28. Wege der Migration“ von Pressefotografen, die für EPA arbeiten, und die einen eindringlichen Blick auf die Fluchtrouten dieser Welt und die Menschen, die sie beschreiten müssen, wirft.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen, bei dem viele Ideen ausgetauscht wurden, erkundeten einige von uns Höxter noch bei einer Stadtführung.